Praxissoftware
für die Privatpraxis,
ohne KV-Ballast.
AesthOS ist eine Praxissoftware für die Privatpraxis und Privatklinik mit Selbstzahlerinnen und Selbstzahlern, vor allem in der ästhetischen Medizin (Unterspritzungen mit Botox und Filler, PRP, Laser, Longevity, plastische Chirurgie). Die Privatliquidation nach GOÄ entsteht aus dem abgeschlossenen Termin: GOÄ-Katalog mit über 2.700 Ziffern, § 5-Faktoren, § 12-Begründungen, Umsatzsteuer-Trennung (Split-Tax) je Position nach § 4 Nr. 14 Buchst. a UStG, Vorschussrechnung mit automatisch verrechneter Anzahlung, Girocode auf jeder Rechnung, Mahnstufen, Export im DATEV-Format EXTF. Kartenterminal, Zahl-Link und Online-Buchungsgebühr laufen über angebundene Zahlungsanbieter und werden automatisch an der Rechnung verbucht. Patientinnen und Patienten nehmen sich am iPad oder per QR-Code selbst auf und buchen online ohne Konto.
AesthOS kostet On-Premise 349 € pro Monat netto und in einem deutschen Rechenzentrum 499 € pro Monat netto, jeweils mit allen Modulen; die Anmeldung erfolgt per Passkey oder Zwei-Faktor. AesthOS ist nicht für GKV-Kassenabrechnung oder KBV-zertifizierte Workflows vorgesehen und enthält keine eAU, kein eRezept, keine ePA und kein KIM. Die Telematikinfrastruktur wird nur für die IRegG-Meldung und eGK-Stammdaten genutzt, ein TI-Anschluss ist für den Betrieb nicht erforderlich. AesthOS ist keine Kassensoftware: kein Kassenbuch, keine TSE.
Wer privat abrechnet, braucht keine Kassenabrechnung, keine Quartalslogik und keine Module, die nur für die KV existieren. Was eine Privatpraxis mit Selbstzahlern braucht: die GOÄ-Rechnung direkt aus der Dokumentation, die Anzahlung sauber verrechnet, das Geld ohne Tippfehler auf dem Konto und am Monatsende einen Export, mit dem die Steuerberatung arbeiten kann. Genau dafür ist AesthOS gebaut, für Praxen und Kliniken der ästhetischen Medizin.

Woran Privatpraxen heute hängen bleiben.
Nicht die Behandlung kostet die Zeit, sondern das, was danach kommt. Drei Situationen, die wir in ästhetischen Privatpraxen und Privatkliniken immer wieder sehen, ob bei Botox und Filler, PRP oder Longevity-Programmen.
Die Rechnung entsteht zweimal
Die Unterspritzung ist dokumentiert, die Patientin verabschiedet. Dann beginnt die Liquidation noch einmal von vorn: Ziffer suchen, Faktor setzen, Begründung formulieren, Steuersatz entscheiden. Was in der Akte schon steht, wird am Schreibtisch ein zweites Mal getippt.
- GOÄ-Rechnung mit einem Klick aus dem abgeschlossenen Termin
- Faktor nach § 5 GOÄ und § 12-Begründung je Ziffer hinterlegt
- Steuersatz je Position: medizinisch indiziert 0 %, kosmetisch 19 %
Die Anzahlung steht auf einem Zettel
Vor der Behandlung wurde eine Anzahlung vereinbart. Ob sie eingegangen ist, weiß der Empfang aus einer Liste; in der Abschlussrechnung wird sie von Hand abgezogen. Ein übersehener Vorschuss fällt erst auf, wenn die Patientin nachfragt.
- Vorschussrechnung je Behandlungsart, als Pflicht oder Vorschlag
- Anzahlung wird in der Abschlussrechnung automatisch verrechnet
- Zahlungsbestätigung weist Vorschuss und Gesamtsumme aus
Das Geld kommt spät oder falsch an
Die IBAN wird abgetippt, ein Zahlendreher, die Überweisung läuft ins Leere. Andere Patientinnen vergessen die Rechnung schlicht. Die Mahnung entsteht in einer Textverarbeitung, die Frist steht im Kalender des Praxismanagers.
- Girocode auf jeder Rechnung: Scannen statt IBAN abtippen
- Zahl-Link per E-Mail oder SMS, Kartenterminal direkt aus der Rechnung
- Mahnstufen mit eigenen Fristen, Gebühren und Texten

Vom Termin zur bezahlten Rechnung.
Fünf Schritte, die in einer Privatpraxis täglich vorkommen. Keiner davon verlangt, dass jemand etwas abtippt, was schon in der Akte steht.
- 01
Aufnahme ohne Klemmbrett
Neue Patientinnen und Patienten erfassen ihre Stammdaten am Praxis-iPad oder per QR-Code auf dem eigenen Handy, samt Einwilligungen und eigenen Fragen. Der Empfang prüft die Angaben in rund 30 Sekunden. Wer online bucht, braucht dafür kein Konto.
- 02
Behandlung dokumentieren
Botox, Filler, PRP: Produkt aus dem Katalog, Zone zuordnen, Charge verknüpfen, der Lagerbestand wird automatisch abgebucht. Andere Leistungen, etwa ein Longevity-Check, dokumentieren Sie als Behandlungsnotiz mit Vorlage. Vorher-Nachher-Fotos hängen am Termin.
- 03
Rechnung aus dem Termin
Aus dem abgeschlossenen Termin entsteht die Privatliquidation: GOÄ-Positionen aus dem Katalog mit über 2.700 Ziffern oder Freitext, Steuersatz je Position nach § 4 Nr. 14 Buchst. a UStG, eine frühere Anzahlung schon verrechnet. GoBD-konform, mit lückenloser Nummer.
- 04
Bezahlen, wie es passt
Am Empfang geht der Betrag aus „Zahlung buchen“ direkt ans Kartenterminal. Wer später zahlt, bekommt die Rechnung mit Zahl-Link per E-Mail oder SMS oder scannt den Girocode in der Banking-App. Jede Zahlung landet automatisch an der richtigen Rechnung.
- 05
Offene Posten und Steuerberater
Überfällige Rechnungen führt Ihr Team per Mahnlauf mit einem Klick durch die vier Mahnstufen, deren Fristen, Gebühren und Texte Sie selbst festlegen. Am Monatsende geht der Export im DATEV-Format EXTF an die Steuerberatung, mit Konten und Steuerschlüsseln, die einmal eingerichtet sind.
Wie die Umsatzsteuer-Trennung zwischen Heilbehandlung und kosmetischer Leistung im Detail funktioniert, steht im Ratgeber Split-Tax in der Ästhetik. Die Grundlagen der Selbstzahler-Abrechnung erklärt der Ratgeber IGeL-Abrechnung und Selbstzahler.
Die Module, die eine Privatpraxis tatsächlich nutzt.
Alle Module sind in jeder Lizenz enthalten. Was eine Praxis ohne OP-Saal nicht braucht, etwa das OP-Cockpit, bleibt einfach ungenutzt. Diese acht sind es, die in Privatpraxen mit Selbstzahlern den Tag tragen.

Im eigenen Haus oder im deutschen Rechenzentrum.
Patientendaten einer Privatpraxis sind Gesundheitsdaten nach Art. 9 DSGVO. Sie entscheiden, wo sie liegen: auf einem Server in der Praxis oder in einem deutschen Rechenzentrum. Der Funktionsumfang ist in beiden Fällen derselbe, der Vertrag monatlich kündbar.
Alle Preise ohne Anfrage auf der Preisseite.
Wofür AesthOS gebaut ist. Und wofür nicht.
AesthOS ist kein Praxisverwaltungssystem für die Kassenabrechnung. Wer überwiegend über die gesetzliche Krankenversicherung abrechnet, ist mit einem KBV-zertifizierten System besser bedient. Wer privat abrechnet, bekommt bei uns nichts davon mitgeliefert, was nur für die KV existiert.
Dafür gebaut
Privat- Privatliquidation nach GOÄ und Freitextpositionen für Selbstzahler
- Ästhetische Medizin: Unterspritzungen, Laser, PRP, Longevity und Anti-Aging
- Praxen und Kliniken ab 1 Arzt, mit oder ohne OP-Saal
- Vorschuss, Mahnwesen, Girocode, Kartenterminal, DATEV
Nicht vorgesehen
GKV- GKV-Kassenabrechnung und KBV-zertifizierte Workflows
- eAU, eRezept, ePA und KIM
- Kassenbuch oder TSE: AesthOS ist keine Kassensoftware
- Telematikinfrastruktur jenseits von IRegG-Meldung und eGK-Stammdaten
Zur Telematikinfrastruktur: AesthOS nutzt die TI ausschließlich für die Meldung an das Implantateregister nach IRegG und für das Einlesen von eGK-Stammdaten. Ob Ihre Fachgruppe unabhängig davon einen TI-Anschluss braucht, ist eine Frage an die Ärztekammer, nicht an die Software.
Sie wechseln aus einem bestehenden System? Was sich übernehmen lässt, steht auf der Seite zum Praxissoftware-Wechsel. Alle geprüften Produktfakten finden Sie kompakt unter Fakten.
Häufige Fragen zur Praxissoftware für Privatärzte.
Welche Praxissoftware eignet sich für eine Privatpraxis?
AesthOS eignet sich für Privatpraxen, die ihre Leistungen nach GOÄ liquidieren und keine Kassenabrechnung brauchen: GOÄ-Katalog mit Faktoren und Begründungen, Vorschussrechnung, Mahnwesen, DATEV-Export und die Umsatzsteuer-Trennung zwischen medizinisch indizierten und kosmetischen Leistungen. Dazu kommt der Zuschnitt auf ästhetische Medizin mit Unterspritzungs-Dokumentation, Fotodokumentation und Aufnahme am iPad. Für Praxen und Kliniken, die überwiegend über die gesetzliche Krankenversicherung abrechnen, ist AesthOS nicht geeignet.
Gibt es eine Praxissoftware für den Privatarzt ohne GKV-Abrechnung?
AesthOS ist eine Praxissoftware für den Privatarzt und die Privatärztin, die ohne GKV-Abrechnung auskommt: keine Kassenmodule, keine Quartalslogik, keine KBV-Zertifizierung. Die Privatliquidation entsteht aus dem Termin mit GOÄ-Positionen, Steuersatz je Position und verrechneter Anzahlung; überfällige Rechnungen mahnt Ihr Team per Mahnlauf in vier Stufen, der Export geht im DATEV-Format EXTF an die Steuerberatung. Gebaut ist AesthOS für Selbstzahler-Praxen und Privatkliniken der ästhetischen Medizin.
Für welche Praxen ist AesthOS als Arztsoftware für die Privatpraxis gedacht?
AesthOS ist als Arztsoftware für die Privatpraxis ab 1 Arzt gedacht, ebenso für Privatkliniken mit OP-Saal: ästhetische Privatpraxen mit Botox, Filler und PRP, Unterspritzungspraxen mit Chargen und Lager, Longevity- und Anti-Aging-Praxen sowie Praxen und Kliniken für plastische Chirurgie und ästhetische Dermatologie. Alle Module sind in jeder Lizenz enthalten; was eine Praxis ohne OP nicht braucht, bleibt ungenutzt. Voraussetzung ist, dass überwiegend privat mit Selbstzahlerinnen und Selbstzahlern abgerechnet wird.
Braucht eine Privatpraxis einen TI-Anschluss für AesthOS?
Nein, AesthOS setzt für den Betrieb keinen Anschluss an die Telematikinfrastruktur voraus. Die TI-Anbindung dient ausschließlich zwei Zwecken: der Meldung an das Implantateregister Deutschland nach IRegG (Konnektor und SMC-B erforderlich) und dem Einlesen von Stammdaten der elektronischen Gesundheitskarte. Ob Ihre Fachgruppe unabhängig von der Software zu einem TI-Anschluss verpflichtet ist, klären Sie mit Ihrer Ärztekammer; AesthOS entscheidet diese Frage nicht.
Wie läuft die Privatliquidation nach GOÄ in AesthOS?
Die Privatliquidation nach GOÄ beginnt in AesthOS direkt am abgeschlossenen Termin: Ein Klick öffnet die Vorschuss- oder Abschlussrechnung, Patientin oder Patient, Leistungsdatum und Steuersätze sind bereits eingetragen. Die GOÄ-Ziffern kommen mit Schwellen-, Höchst- und Standardfaktor aus dem Katalog, § 12-Begründungen stehen als Fußnote. Medizinisch indizierte Leistungen mit 0 % nach § 4 Nr. 14 Buchst. a UStG und kosmetische mit 19 % stehen auf derselben Rechnung. Rechnungen sind GoBD-konform, fortlaufend nummeriert und nach dem Finalisieren unveränderbar.
Wie funktionieren Vorschussrechnung und Anzahlung in der Privatpraxis?
Vorschussrechnung und Anzahlung regelt AesthOS je Behandlungsart: als Prozentsatz oder fester Betrag, als Pflicht zur Terminzusage oder nur als Vorschlag. Auf der Vorschussrechnung gilt bereits derselbe Steuersatz wie später auf der Hauptleistung. In der Abschlussrechnung zieht AesthOS die geleistete Anzahlung automatisch ab; die Patientin zahlt nur den offenen Rest, und die Zahlungsbestätigung zeigt Vorschuss und Gesamtsumme der Behandlung.
Welche Zahlungswege gibt es für Selbstzahler?
Selbstzahler bezahlen bei AesthOS per Überweisung mit Girocode, am Kartenterminal oder per Zahl-Link. Den Girocode auf jeder Rechnung scannt die Banking-App und füllt Empfänger, IBAN, Betrag und Verwendungszweck aus. Über angebundene Zahlungsanbieter kommen Kartenzahlung direkt aus „Zahlung buchen“, ein Zahl-Link zur Rechnung per E-Mail oder SMS und eine Online-Buchungsgebühr je Terminart dazu, die als Vorschuss verbucht wird. Jede Zahlung landet automatisch an der richtigen Rechnung. AesthOS ist keine Kassensoftware: kein Kassenbuch, keine TSE.
Läuft die Praxissoftware für Privatärzte in der Cloud oder auf eigenem Server?
AesthOS läuft als Praxissoftware für Privatärzte wahlweise On-Premise auf einem Server in der Praxis für 349 € pro Monat netto oder als Cloud-Variante in einem deutschen Rechenzentrum für 499 € pro Monat netto, jeweils mit allen Modulen und 3 Ärztinnen oder Ärzten inklusive. Bedient wird AesthOS in beiden Fällen im Browser auf Windows-PC, Mac, iPad oder Android-Tablet. Die Anmeldung erfolgt per Passkey oder Passwort mit Zwei-Faktor über eine Authenticator-App.
Was kostet Praxissoftware für die Privatpraxis?
Praxissoftware für die Privatpraxis kostet bei AesthOS 349 € pro Monat netto On-Premise oder 499 € pro Monat netto in der Cloud, jeweils inklusive 3 Ärztinnen oder Ärzten und aller Module; jede weitere Ärztin oder jeder weitere Arzt kostet 99 € beziehungsweise 119 € pro Monat. Die einmalige Einrichtung mit Konfiguration, Datenübernahme, Schulung und Go-Live-Begleitung kostet 2.900 €. Der Vertrag ist monatlich kündbar. Alle Preise stehen ohne Anfrage auf der Preisseite; was Praxissoftware am Markt insgesamt kostet, zeigt unser Kosten-Ratgeber.
Gibt es Erfahrungen mit Praxissoftware für Privatpraxen?
Erfahrungen mit AesthOS als Praxissoftware für Privatpraxen schildern Inhaberinnen und Inhaber privater ästhetischer Praxen und Kliniken auf unserer Referenzseite, darunter die e-sthetic Privatklinik in Essen. Wer aus einem bestehenden System wechselt: Die Datenübernahme aus gängigen Systemen ist erprobt, der Ablauf steht auf der Seite zum Praxissoftware-Wechsel.
Erleben Sie AesthOS live — in 60 Minuten
Wir zeigen Ihrem gesamten Team, wie AesthOS den Alltag vereinfacht. Kostenlos und unverbindlich.
Jetzt Demo-Termin sichernAll-inclusive · Deutsche Cloud oder eigener Server · Monatlich kündbar
48 Min. weniger Admin pro OP — von der Akte bis zur Rechnung →
Für Empfang & VerwaltungWartezimmer, Termine, Dokumente — ein Dashboard statt fünf Systeme →
Für IT & DatenschutzEigener Server, verschlüsselt, abgestufte Rechte — Sicherheit im Detail →
Für KlinikinhaberAuslastung, Conversion und Compliance — statt Bauchgefühl →