Implantat fehlt.
Notbestellung, OP verschoben, Patient verärgert. Mit Termin-Reservation weiß das System eine Woche vorher, was wo liegt.
Implantat-Lager · Neu
Implantate per Handyfoto erfassen. Doppelte Scans? Macht nichts. Termin-Reservation, Tausch-Assistent im OP, Foto-Inventur. Lückenlose Kette bis zur IRegG-Meldung.

Wareneingang am Schrank statt am Schreibtisch. Foto machen, Codes erkannt, Lieferung gebucht — auch mit mehreren Implantaten gleichzeitig im Bild.
Was ist das Implantat-Lager in AesthOS?
Das Implantat-Lager in AesthOS verwaltet den physischen Bestand chirurgischer Implantate vom Wareneingang bis ins OP. Erfassung erfolgt per Handyfoto — mehrere GS1-DataMatrix- und EAN-Codes auf einem Bild werden parallel dekodiert. Pro OP-Termin sind bis zu zwei Implantate reservierbar (links und rechts erzwungen), beim Tausch im OP-Saal dokumentiert der Tausch-Assistent die alte und die neue Charge bidirektional in der manipulationssicheren Lager-Historie. Die verbrauchte Charge fließt automatisch in die IRegG-Meldung nach §16 — ohne erneutes Scannen am OP-Tag.
Kennen Sie das?
Notbestellung, OP verschoben, Patient verärgert. Mit Termin-Reservation weiß das System eine Woche vorher, was wo liegt.
Mehrere Fotos vom gleichen Code? System erkennt vor dem Speichern, was schon im Lager liegt — Badge statt Fehler.
Schrank fotografieren, fertig. System zeigt Soll-vs-Ist: bekannte, neue und fehlende Implantate.
Falsche Größe? Tausch-Assistent schlägt passende Implantate vor, alte Charge geht in die Retoure — lückenlos dokumentiert.
Funktionsumfang
Foto-Wareneingang mit Mehrfach-Code-Erkennung, Termin-Reservation, Tausch-Assistent und Foto-Inventur in einem Modul. Lückenlos verbunden mit der IRegG-Meldung.
Handy in die Hand, Verpackungen fotografieren — auch mehrere auf einem Bild. Die Scan-Plattform dekodiert alle Codes parallel, lädt Hersteller-Daten aus dem Katalog und ordnet jedes Foto den richtigen Implantaten zu.
Vor dem Speichern prüft das System Artikel + LOT + Seriennummer. Doppelt fotografierte Codes werden als Badge markiert — kein Doppel-Eintrag.
Patientenspezifisch bestellt? Beim Wareneingang einem Termin zuordnen. Max. zwei Implantate pro OP, links + rechts erzwungen.
Implantat-Codes verlassen Ihr Haus nicht — keine externen Scanner-Cloud-Dienste, keine Drittanbieter-SDKs. Erkennungs-Empfindlichkeit pro Praxis einstellbar.
System schlägt passende Implantate aus dem Lager vor (gleiche Größe, gleiche Seite, frei). Altes Implantat zurück ins Lager oder geht mit Grund in die Retoure — neues Implantat verbucht. Bidirektional verlinkt in der Lager-Historie.
Schrank fotografieren, fertig. Soll-vs-Ist-Abgleich in einer Session — bekannt, neu, fehlend auf einen Blick.
OP-Termin wird abgesagt? Alle reservierten Implantate sind sofort wieder im Lager — mit einem Eintrag in der Lager-Historie.
Implantate, die vor dem OP-Datum ablaufen, blockieren die Reservation. Einbuchen ins Lager bleibt erlaubt — das System weiß, wann es kritisch wird.
Jeder Wareneingang trägt mindestens ein Foto. Automatische Datei-Prüfung, Speicherung auf Lebenszeit, lückenlos belegt.
LOT „ABC-123” und „abc123” finden denselben Eintrag. Recall-Suchen treffsicher auch nach Jahren.
Verbrauchtes Implantat wird automatisch in der IRegG-Meldung referenziert — gleiche Charge, ein Datensatz, keine Doppel-Erfassung.
Wareneingang, Verbrauch, Tausch, Retoure, Inventur, Stornierung — jeder Status-Wechsel erzeugt einen Eintrag in der Lager-Historie, der von der Datenbank selbst gegen nachträgliche Änderung geschützt ist. Lückenloser Nachweis für IRegG-Audits, Hersteller-Recalls und interne Inventur-Nachweise.
Vom Karton bis ins Implantateregister
Vom Eintreffen der Lieferung über die OP-Reservation bis zur BfArM-Meldung. Kein Implantat verlässt die Praxis oder Klinik unentdeckt.
Die Verpackungen werden direkt am Schrank fotografiert. Mehrere Codes pro Foto sind kein Problem — alles wird in einem Wareneingang gebündelt, mit Lieferschein-Nummer und Notiz.
Implantate landen im Lager mit LOT, Serial, Ablaufdatum, Hersteller. Dubletten sofort als Badge erkannt — niemand muss am Tresen prüfen, was schon da war.
Patientenspezifische Implantate beim Wareneingang einem OP-Termin zuordnen. Maximal zwei pro Termin, links + rechts erzwungen, Ablauf wird gegen OP-Datum geprüft.
Eine Woche vorher zeigt das OP-Cockpit grün: Implantate sind reserviert und im Haus. Keine Notbestellung am OP-Morgen, kein Patientenstress.
OP läuft. Implantate werden als verbraucht verbucht. Falsche Größe? Tausch-Assistent wechselt in zwei Klicks, alte Charge geht in die Retoure, neue wird eingebaut. Lückenlos dokumentiert.
Verbrauchtes Implantat wird automatisch in die IRegG-Meldung übernommen — gleiche Charge, gleiche Seriennummer. Doppel-Erfassung entfällt.
Tausch-Assistent
Implantat-Tausch ist keine Notfall-Improvisation mehr. Das System filtert Implantate im Lager nach Größe, Seite und Verfügbarkeit, führt den Tausch in einem Vorgang durch und verlinkt altes und neues Implantat bidirektional in der Lager-Historie.
Foto-Inventur
Jede Inventur ist ein eigener Eintrag in der Lager-Historie: wann geprüft, von wem, mit welchen Fotos. Sie weisen jederzeit nach, was zu welchem Zeitpunkt im Schrank lag.
Implantate im Soll-Bestand wurden im Foto wiedergefunden.
Codes erkannt, die noch nicht im Lager sind — werden direkt als Inventur-Nachbuchung erfasst.
Soll-Implantat nicht im Foto erkannt — Diskrepanz wird in der Lager-Historie markiert, manuelle Klärung erforderlich.
Jede Inventur bleibt als eigenständiger Eintrag erhalten — inklusive der Quell-Fotos, die zur Erkennung verwendet wurden. Bei Hersteller-Recalls oder internen Prüfungen finden Sie binnen Sekunden, wann ein bestimmter LOT zuletzt im Schrank gesehen wurde.
Compliance & Integration
Das Implantat-Lager ist kein isoliertes Tool, sondern integriert mit Kalender, OP-Cockpit und dem Implantatregister-Modul. Eine Datenkette von der Lieferung bis zur BfArM-Meldung — ohne Doppel-Erfassung am OP-Tag.
Sie fotografieren die Verpackungen mit dem Handy oder iPad — auch mehrere Implantate auf einem Foto sind kein Problem. Die Scan-Plattform dekodiert alle Barcodes auf jedem Bild parallel (GS1-DataMatrix und linearer Code), gleicht sie mit dem Implantatregister-Katalog ab und übernimmt LOT, Seriennummer, Ablaufdatum und Hersteller automatisch. iPhone-Standardformat HEIC wird direkt akzeptiert — keine Konvertierung nötig.
Nichts Schlimmes — das System prüft vor dem Speichern, ob die Kombination aus Artikel + LOT + Seriennummer bereits im Lager existiert. Doppelt fotografierte Implantate werden als Dublette markiert mit dem Hinweis „bereits am [Datum] erfasst”. Ein Implantat taucht nie zweimal im Bestand auf, auch wenn Sie aus Sicherheit lieber ein Foto mehr machen. Bereits retournierte Implantate werden separat erkannt — Sie können sie über die Übersicht reaktivieren, falls sie zurück ins Lager kommen.
Ja. Bereits beim Wareneingang können Sie ein patientenspezifisch bestelltes Implantat einem Termin zuordnen. Das System reserviert maximal zwei Implantate pro Termin (typisch links + rechts), erzwingt explizite Seiten-Zuordnung (max. ein LEFT + ein RIGHT pro Termin) und blockiert Implantate, die vor dem OP-Datum ablaufen würden. Wird der Termin storniert, werden alle reservierten Implantate automatisch freigegeben — mit einem Eintrag in der Lager-Historie, der nachvollziehbar zeigt, warum.
Der Tausch-Assistent ist genau dafür gebaut. Sie wählen das verbrauchte Implantat aus der OP, das System schlägt passende Ersatz-Implantate aus dem Lager vor (gleiche Größe, gleiche Seite, frei oder diesem Termin zugeordnet) und führt den Tausch in einem Schritt durch: Das alte Implantat wandert zurück ins Lager oder geht mit Grund in die Retoure (z.B. „Verpackung beschädigt”), das neue Implantat wird verbucht. Beide Bewegungen sind bidirektional verlinkt und in der manipulationssicheren Lager-Historie dokumentiert — die IRegG-Meldung weiß später eindeutig, welche Charge im Patienten ist und welche nicht.
Sie fotografieren den Implantatschrank — fertig. Die Scan-Plattform erkennt alle sichtbaren Codes und gleicht sie mit dem Soll-Bestand ab: Was ist bekannt, was ist neu (nachzubuchen), wo gibt es Differenzen? Sie sehen sofort, ob etwas fehlt oder ob versehentlich doppelt verbucht wurde. Die Inventur bleibt als eigener Eintrag in der Lager-Historie erhalten — Sie können später nachweisen, wann zuletzt geprüft wurde und welche Implantate zu welchem Zeitpunkt im Schrank lagen.
Das Implantat-Lager kümmert sich um den physischen Bestand vor und nach der OP — Wareneingang, Reservation, Verbrauch, Tausch, Retoure, Inventur. Das Implantatregister (IRegG nach §16) ist die gesetzliche Meldung an das Deutsche Implantateregister beim Einsatz im Patienten. Beide Module sind tief integriert: Beim OP-Abschluss wird das aus dem Lager verbrauchte Implantat automatisch in der IRegG-Meldung referenziert — gleiche Charge, gleiche Seriennummer, ein Datensatz. Doppel-Erfassung am OP-Tag entfällt.
Fünf granulare Berechtigungen: Lager einsehen, Wareneingang erfassen, Verbrauch buchen, Verbrauch stornieren (Tausch) und Scan-Decodierung. Wir trennen bewusst „Verbrauch buchen” und „Verbrauch stornieren” — das verhindert, dass eine einzige Person versehentlich oder absichtlich eine Implantation rückgängig macht. Wer einbucht, kann scannen; ein Tausch erfordert zusätzlich die Storno-Berechtigung. Alle Rollen lassen sich in den Einstellungen pro Mitarbeiter konfigurieren — kein vorgegebenes Rollenraster.
Im selben Speicher wie der Rest Ihres AesthOS-Systems — On-Premise auf Ihrem Server oder in unserer deutschen Cloud. Pro Wareneingang ist mindestens ein Foto Pflicht. Damit erzwingt AesthOS einen Beleg über die übliche Praxis-Dokumentation hinaus — keine gesetzliche Mindestanforderung, sondern bewusste Vorsorge für IRegG-Audits und Recall-Nachweise. Jedes Foto durchläuft eine Datei-Prüfung, sodass keine getarnten Dateien hochgeladen werden können. Werden Implantate später in der Vollansicht aufgerufen, sehen Sie genau die Fotos, auf denen dieses spezifische Implantat ursprünglich erfasst wurde — nicht nur eine willkürliche Lieferungs-Galerie.
Die eigene Scan-Plattform akzeptiert verschiedene Code-Formate (GS1-DataMatrix, EAN/Code128) und kompensiert leicht beschädigte oder verzerrte Codes durch interne Qualitäts-Schwellen. Wenn ein Code nicht eindeutig dekodiert werden kann, sehen Sie das sofort und können den Code manuell tippen — das System parst denselben UDI-Format-Pfad wie beim Foto-Scan. Bei normalisierten LOT/Seriennummern-Suchen werden außerdem Hersteller-Konventionen (Bindestriche, Leerzeichen) automatisch ignoriert, sodass Recall-Suchen auch nach Jahren noch treffsicher sind.
Ja. Jeder Status-Wechsel (Wareneingang, Verbrauch, Retoure, Tausch, Inventur, Stornierung) erzeugt einen Eintrag in der manipulationssicheren Lager-Historie. Einträge können nie geändert oder gelöscht werden, von der Datenbank selbst durchgesetzt. Das gibt Ihnen einen lückenlosen Nachweis, mit dem Sie jederzeit nachweisen können: welches Implantat war wann im Schrank, wer hat es eingebucht, wer hat es entnommen, in welcher OP wurde es verwendet, in welcher IRegG-Meldung wurde es gemeldet. Auch ein Tausch im OP ist als zwei verkettete Buchungen sichtbar — kein Datensatz verschwindet spurlos.
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