Implantat-Lager · Neu

Vom Wareneingang bis ins OP — ohne Stress.

Implantate per Handyfoto erfassen. Doppelte Scans? Macht nichts. Termin-Reservation, Tausch-Assistent im OP, Foto-Inventur. Lückenlose Kette bis zur IRegG-Meldung.

Pflegekraft scannt Implantat-Verpackungen mit dem iPhone vor dem Schrank — Foto-Wareneingang im Lager-Modul

Wareneingang am Schrank statt am Schreibtisch. Foto machen, Codes erkannt, Lieferung gebucht — auch mit mehreren Implantaten gleichzeitig im Bild.

Was ist das Implantat-Lager in AesthOS?

Das Implantat-Lager in AesthOS verwaltet den physischen Bestand chirurgischer Implantate vom Wareneingang bis ins OP. Erfassung erfolgt per Handyfoto — mehrere GS1-DataMatrix- und EAN-Codes auf einem Bild werden parallel dekodiert. Pro OP-Termin sind bis zu zwei Implantate reservierbar (links und rechts erzwungen), beim Tausch im OP-Saal dokumentiert der Tausch-Assistent die alte und die neue Charge bidirektional in der manipulationssicheren Lager-Historie. Die verbrauchte Charge fließt automatisch in die IRegG-Meldung nach §16 — ohne erneutes Scannen am OP-Tag.

Kennen Sie das?

Was Implantat-Logistik heute kostet —
und was AesthOS daraus macht.

OP-Morgen

Implantat fehlt.

Notbestellung, OP verschoben, Patient verärgert. Mit Termin-Reservation weiß das System eine Woche vorher, was wo liegt.

OP Mo 09:00 · 2/2 fehlenreserviert
Doppelt fotografiert

Kein Problem.

Mehrere Fotos vom gleichen Code? System erkennt vor dem Speichern, was schon im Lager liegt — Badge statt Fehler.

!Bereits am 14.05.2026 erfasst
Schwund im Schrank

Foto → Inventur.

Schrank fotografieren, fertig. System zeigt Soll-vs-Ist: bekannte, neue und fehlende Implantate.

23
bekannt
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neu
1
fehlend
Tausch im OP

Zwei Klicks.

Falsche Größe? Tausch-Assistent schlägt passende Implantate vor, alte Charge geht in die Retoure — lückenlos dokumentiert.

SN 058SN 061

Funktionsumfang

Vom Wareneingang bis ins OP — und zurück, falls nötig.

Foto-Wareneingang mit Mehrfach-Code-Erkennung, Termin-Reservation, Tausch-Assistent und Foto-Inventur in einem Modul. Lückenlos verbunden mit der IRegG-Meldung.

Wareneingang

Foto statt Scanner.

Handy in die Hand, Verpackungen fotografieren — auch mehrere auf einem Bild. Die Scan-Plattform dekodiert alle Codes parallel, lädt Hersteller-Daten aus dem Katalog und ordnet jedes Foto den richtigen Implantaten zu.

GS1-DataMatrixEAN/Code128HEIC (iPhone)

Dubletten-Schutz

Vor dem Speichern prüft das System Artikel + LOT + Seriennummer. Doppelt fotografierte Codes werden als Badge markiert — kein Doppel-Eintrag.

Termin-Reservation

Patientenspezifisch bestellt? Beim Wareneingang einem Termin zuordnen. Max. zwei Implantate pro OP, links + rechts erzwungen.

Eigene Scan-Plattform

Implantat-Codes verlassen Ihr Haus nicht — keine externen Scanner-Cloud-Dienste, keine Drittanbieter-SDKs. Erkennungs-Empfindlichkeit pro Praxis einstellbar.

Tausch im OP

Falsche Größe? Tausch in zwei Klicks.

System schlägt passende Implantate aus dem Lager vor (gleiche Größe, gleiche Seite, frei). Altes Implantat zurück ins Lager oder geht mit Grund in die Retoure — neues Implantat verbucht. Bidirektional verlinkt in der Lager-Historie.

Verbrauch buchen+ Storno-Berechtigung= Tausch erlaubt

Foto-Inventur

Schrank fotografieren, fertig. Soll-vs-Ist-Abgleich in einer Session — bekannt, neu, fehlend auf einen Blick.

Auto-Freigabe bei Storno

OP-Termin wird abgesagt? Alle reservierten Implantate sind sofort wieder im Lager — mit einem Eintrag in der Lager-Historie.

Ablaufwarnung

Implantate, die vor dem OP-Datum ablaufen, blockieren die Reservation. Einbuchen ins Lager bleibt erlaubt — das System weiß, wann es kritisch wird.

Pflicht-Foto

Jeder Wareneingang trägt mindestens ein Foto. Automatische Datei-Prüfung, Speicherung auf Lebenszeit, lückenlos belegt.

Normalisierte Suche

LOT „ABC-123” und „abc123” finden denselben Eintrag. Recall-Suchen treffsicher auch nach Jahren.

Verkopplung IRegG

Verbrauchtes Implantat wird automatisch in der IRegG-Meldung referenziert — gleiche Charge, ein Datensatz, keine Doppel-Erfassung.

Manipulationssichere Lager-Historie

Jede Bewegung manipulationssicher dokumentiert.

Wareneingang, Verbrauch, Tausch, Retoure, Inventur, Stornierung — jeder Status-Wechsel erzeugt einen Eintrag in der Lager-Historie, der von der Datenbank selbst gegen nachträgliche Änderung geschützt ist. Lückenloser Nachweis für IRegG-Audits, Hersteller-Recalls und interne Inventur-Nachweise.

Vom Karton bis ins Implantateregister

Sechs Stationen — eine Datenkette

Vom Eintreffen der Lieferung über die OP-Reservation bis zur BfArM-Meldung. Kein Implantat verlässt die Praxis oder Klinik unentdeckt.

  1. 1

    Lieferung kommt

    Die Verpackungen werden direkt am Schrank fotografiert. Mehrere Codes pro Foto sind kein Problem — alles wird in einem Wareneingang gebündelt, mit Lieferschein-Nummer und Notiz.

  2. 2

    Bestand sichtbar

    Implantate landen im Lager mit LOT, Serial, Ablaufdatum, Hersteller. Dubletten sofort als Badge erkannt — niemand muss am Tresen prüfen, was schon da war.

  3. 3

    Reservierung

    Patientenspezifische Implantate beim Wareneingang einem OP-Termin zuordnen. Maximal zwei pro Termin, links + rechts erzwungen, Ablauf wird gegen OP-Datum geprüft.

  4. 4

    OP-Cockpit ✓

    Eine Woche vorher zeigt das OP-Cockpit grün: Implantate sind reserviert und im Haus. Keine Notbestellung am OP-Morgen, kein Patientenstress.

  5. 5

    Tausch oder Verbrauch

    OP läuft. Implantate werden als verbraucht verbucht. Falsche Größe? Tausch-Assistent wechselt in zwei Klicks, alte Charge geht in die Retoure, neue wird eingebaut. Lückenlos dokumentiert.

  6. 6

    IRegG-Meldung

    Verbrauchtes Implantat wird automatisch in die IRegG-Meldung übernommen — gleiche Charge, gleiche Seriennummer. Doppel-Erfassung entfällt.

Tausch-Assistent

Falsche Größe im OP — und jetzt?

Implantat-Tausch ist keine Notfall-Improvisation mehr. Das System filtert Implantate im Lager nach Größe, Seite und Verfügbarkeit, führt den Tausch in einem Vorgang durch und verlinkt altes und neues Implantat bidirektional in der Lager-Historie.

  • Vorschläge gefiltert nach Größe, Seite, freier Status
  • Altes Implantat: zurück ins Lager ODER in die Retoure (Gründe: Verpackung beschädigt, abgelaufen, Hersteller-Rückruf, Lieferanten-Retoure, sonstiger Grund)
  • Neues Implantat: aus dem Lager → eingebaut in derselben Buchung
  • Ein Implantat wird nur einmal ersetzt — verhindert Mehrfach-Tausch
  • Zwei Berechtigungen Pflicht (Verbrauch buchen + Storno-Berechtigung) — keine versehentliche Stornierung

Foto-Inventur

Schrank fotografieren — Soll vs. Ist auf einen Blick

Jede Inventur ist ein eigener Eintrag in der Lager-Historie: wann geprüft, von wem, mit welchen Fotos. Sie weisen jederzeit nach, was zu welchem Zeitpunkt im Schrank lag.

Bekannt
23

Implantate im Soll-Bestand wurden im Foto wiedergefunden.

Neu
2

Codes erkannt, die noch nicht im Lager sind — werden direkt als Inventur-Nachbuchung erfasst.

Fehlend
1

Soll-Implantat nicht im Foto erkannt — Diskrepanz wird in der Lager-Historie markiert, manuelle Klärung erforderlich.

Lückenloser Nachweis

Jede Inventur bleibt als eigenständiger Eintrag erhalten — inklusive der Quell-Fotos, die zur Erkennung verwendet wurden. Bei Hersteller-Recalls oder internen Prüfungen finden Sie binnen Sekunden, wann ein bestimmter LOT zuletzt im Schrank gesehen wurde.

Inventuren
Pro Praxis getrennt
Manipulationssicher
vom System geschützt
Quell-Fotos
auf Lebenszeit
Verkopplung
Implantat ↔ Inventur

Compliance & Integration

Lückenlose Charge-zu-Patient-Kette

Das Implantat-Lager ist kein isoliertes Tool, sondern integriert mit Kalender, OP-Cockpit und dem Implantatregister-Modul. Eine Datenkette von der Lieferung bis zur BfArM-Meldung — ohne Doppel-Erfassung am OP-Tag.

  • §16 IRegG
    Verbrauchte Implantate werden automatisch in der IRegG-Meldung referenziert — gleiche Charge, ein Datensatz.
  • Pflicht-Foto-Beleg
    Mindestens ein Foto pro Wareneingang — über gesetzliche Mindestanforderungen hinaus, als interner Compliance-Beleg für Audits und Hersteller-Recalls.
  • GoBD
    Manipulationssichere Lager-Historie entspricht der Forderung nach unveränderbarer Dokumentation steuerlich relevanter Geschäftsvorfälle.
  • DSGVO
    Mandantengetrennt, keine externe Cloud, keine Drittanbieter-SDKs in der Scan-Plattform.
Beispiel — Datenfluss einer OP
  1. 07.05. · Wareneingang
    Foto, 2 Implantate erkannt, beide für Termin 19.05. reserviert (LOT 9729655)
  2. 19.05. · 08:42 OP-Start
    Implantate als verbraucht verbucht. SN 058 (links), SN 062 (rechts).
  3. 19.05. · 08:50 Tausch
    Verpackung links beschädigt. Tausch auf SN 061. SN 058 wird Retoure (Grund: Verpackung beschädigt).
  4. 19.05. · 09:35 OP-Ende
    IRegG-Meldung erstellt. SN 061 + 062 + LOT übernommen — kein erneutes Scannen nötig.
  5. 20.05. · Nachweis
    Lückenloser Verlauf: Wareneingang → Reservation → Verbrauch → Tausch → Meldung. Ein Patient, eine Wahrheit.

Häufige Fragen zum Implantat-Lager

Wie scanne ich Implantate beim Wareneingang?

Sie fotografieren die Verpackungen mit dem Handy oder iPad — auch mehrere Implantate auf einem Foto sind kein Problem. Die Scan-Plattform dekodiert alle Barcodes auf jedem Bild parallel (GS1-DataMatrix und linearer Code), gleicht sie mit dem Implantatregister-Katalog ab und übernimmt LOT, Seriennummer, Ablaufdatum und Hersteller automatisch. iPhone-Standardformat HEIC wird direkt akzeptiert — keine Konvertierung nötig.

Was passiert, wenn ich denselben Code doppelt fotografiere?

Nichts Schlimmes — das System prüft vor dem Speichern, ob die Kombination aus Artikel + LOT + Seriennummer bereits im Lager existiert. Doppelt fotografierte Implantate werden als Dublette markiert mit dem Hinweis „bereits am [Datum] erfasst”. Ein Implantat taucht nie zweimal im Bestand auf, auch wenn Sie aus Sicherheit lieber ein Foto mehr machen. Bereits retournierte Implantate werden separat erkannt — Sie können sie über die Übersicht reaktivieren, falls sie zurück ins Lager kommen.

Kann ich Implantate für einen bestimmten OP-Termin reservieren?

Ja. Bereits beim Wareneingang können Sie ein patientenspezifisch bestelltes Implantat einem Termin zuordnen. Das System reserviert maximal zwei Implantate pro Termin (typisch links + rechts), erzwingt explizite Seiten-Zuordnung (max. ein LEFT + ein RIGHT pro Termin) und blockiert Implantate, die vor dem OP-Datum ablaufen würden. Wird der Termin storniert, werden alle reservierten Implantate automatisch freigegeben — mit einem Eintrag in der Lager-Historie, der nachvollziehbar zeigt, warum.

Was passiert, wenn das Implantat während der OP getauscht werden muss?

Der Tausch-Assistent ist genau dafür gebaut. Sie wählen das verbrauchte Implantat aus der OP, das System schlägt passende Ersatz-Implantate aus dem Lager vor (gleiche Größe, gleiche Seite, frei oder diesem Termin zugeordnet) und führt den Tausch in einem Schritt durch: Das alte Implantat wandert zurück ins Lager oder geht mit Grund in die Retoure (z.B. „Verpackung beschädigt”), das neue Implantat wird verbucht. Beide Bewegungen sind bidirektional verlinkt und in der manipulationssicheren Lager-Historie dokumentiert — die IRegG-Meldung weiß später eindeutig, welche Charge im Patienten ist und welche nicht.

Wie funktioniert die Inventur?

Sie fotografieren den Implantatschrank — fertig. Die Scan-Plattform erkennt alle sichtbaren Codes und gleicht sie mit dem Soll-Bestand ab: Was ist bekannt, was ist neu (nachzubuchen), wo gibt es Differenzen? Sie sehen sofort, ob etwas fehlt oder ob versehentlich doppelt verbucht wurde. Die Inventur bleibt als eigener Eintrag in der Lager-Historie erhalten — Sie können später nachweisen, wann zuletzt geprüft wurde und welche Implantate zu welchem Zeitpunkt im Schrank lagen.

Was ist der Unterschied zwischen Implantat-Lager und Implantat-Register (IRegG)?

Das Implantat-Lager kümmert sich um den physischen Bestand vor und nach der OP — Wareneingang, Reservation, Verbrauch, Tausch, Retoure, Inventur. Das Implantatregister (IRegG nach §16) ist die gesetzliche Meldung an das Deutsche Implantateregister beim Einsatz im Patienten. Beide Module sind tief integriert: Beim OP-Abschluss wird das aus dem Lager verbrauchte Implantat automatisch in der IRegG-Meldung referenziert — gleiche Charge, gleiche Seriennummer, ein Datensatz. Doppel-Erfassung am OP-Tag entfällt.

Wer darf was im Implantat-Lager?

Fünf granulare Berechtigungen: Lager einsehen, Wareneingang erfassen, Verbrauch buchen, Verbrauch stornieren (Tausch) und Scan-Decodierung. Wir trennen bewusst „Verbrauch buchen” und „Verbrauch stornieren” — das verhindert, dass eine einzige Person versehentlich oder absichtlich eine Implantation rückgängig macht. Wer einbucht, kann scannen; ein Tausch erfordert zusätzlich die Storno-Berechtigung. Alle Rollen lassen sich in den Einstellungen pro Mitarbeiter konfigurieren — kein vorgegebenes Rollenraster.

Wo werden die Fotos gespeichert?

Im selben Speicher wie der Rest Ihres AesthOS-Systems — On-Premise auf Ihrem Server oder in unserer deutschen Cloud. Pro Wareneingang ist mindestens ein Foto Pflicht. Damit erzwingt AesthOS einen Beleg über die übliche Praxis-Dokumentation hinaus — keine gesetzliche Mindestanforderung, sondern bewusste Vorsorge für IRegG-Audits und Recall-Nachweise. Jedes Foto durchläuft eine Datei-Prüfung, sodass keine getarnten Dateien hochgeladen werden können. Werden Implantate später in der Vollansicht aufgerufen, sehen Sie genau die Fotos, auf denen dieses spezifische Implantat ursprünglich erfasst wurde — nicht nur eine willkürliche Lieferungs-Galerie.

Kann das System auch mit beschädigten oder schlecht lesbaren Barcodes umgehen?

Die eigene Scan-Plattform akzeptiert verschiedene Code-Formate (GS1-DataMatrix, EAN/Code128) und kompensiert leicht beschädigte oder verzerrte Codes durch interne Qualitäts-Schwellen. Wenn ein Code nicht eindeutig dekodiert werden kann, sehen Sie das sofort und können den Code manuell tippen — das System parst denselben UDI-Format-Pfad wie beim Foto-Scan. Bei normalisierten LOT/Seriennummern-Suchen werden außerdem Hersteller-Konventionen (Bindestriche, Leerzeichen) automatisch ignoriert, sodass Recall-Suchen auch nach Jahren noch treffsicher sind.

Wird die Bestandsbewegung GoBD- und IRegG-konform protokolliert?

Ja. Jeder Status-Wechsel (Wareneingang, Verbrauch, Retoure, Tausch, Inventur, Stornierung) erzeugt einen Eintrag in der manipulationssicheren Lager-Historie. Einträge können nie geändert oder gelöscht werden, von der Datenbank selbst durchgesetzt. Das gibt Ihnen einen lückenlosen Nachweis, mit dem Sie jederzeit nachweisen können: welches Implantat war wann im Schrank, wer hat es eingebucht, wer hat es entnommen, in welcher OP wurde es verwendet, in welcher IRegG-Meldung wurde es gemeldet. Auch ein Tausch im OP ist als zwei verkettete Buchungen sichtbar — kein Datensatz verschwindet spurlos.