Implantat,
vom Foto
bis zur Meldung.
Das Implantat-Lager in AesthOS verwaltet den physischen Bestand chirurgischer Implantate vom Wareneingang per Handyfoto bis zum Verbrauch im OP-Saal. UDI-DI, LOT und Seriennummer werden über GS1-DataMatrix-Scan automatisch erfasst, mit dem IRD-Artikelkatalog abgeglichen und einem OP-Termin zugeordnet. Beim Verbrauch fließt die Charge ohne erneutes Scannen direkt in die gesetzliche Meldung an das Deutsche Implantateregister (iRegG §16). Manipulationssichere Lager-Historie für Audits und Recall-Nachweise.
Sie fotografieren die Verpackungen am Lagerschrank — die Software erkennt LOT, Charge und Hersteller. Beim OP-Abschluss fließt die verbrauchte Charge ohne neues Scannen in die Meldung an das Implantateregister. Kein Doppelaufwand, keine vergessene Meldung, kein Excel daneben.

Was Implantat-Logistik heute kostet. Und was AesthOS daraus macht.
Wo ist
die Charge?
Lieferschein verlegt, Hersteller-Code abgetippt — und drei Wochen später steht der Audit vor der Tür. Mit Foto-Wareneingang und automatischer Brücke zur Meldung ist jede Charge ab dem ersten Klick lückenlos belegt.
Charge taucht zweimal auf.
Empfang notiert auf Zettel, OP-Schwester scannt — der Datensatz wandert zweimal ans Implantateregister. Bei uns liegt eine Charge nur einmal in der Datenkette, vom Lager bis zur Meldung.
Größe stimmt nicht.
Im OP wird gewechselt — neue Charge ist drin, alte Meldung passt nicht mehr. Der Tausch-Assistent verlinkt beide Implantate, die Meldung folgt automatisch der neuen Seriennummer.
Sechs Monate, dann Sanktion.
Spätmeldungen sind nach Implantateregistergesetz vergütungsmindernd. Lager und Meldung sind im selben System — Sie sehen sofort, was offen ist und wer dran ist.
Einmal eingestellt, die Charge findet ihren Weg.
Sie entscheiden, was beim Wareneingang Pflicht ist, wer welche Bewegungen machen darf und wann ein Implantat als verbraucht gilt. Einmal gesetzt — gilt für jede Lieferung, jede OP, jede Meldung.
Acht Felder,
zwei Schalter.
Plastische Chirurgie braucht die UDI-DI verpflichtend? Anschalten. Hauspraxis ohne Lieferschein-Nummer? Aus.
Verbrauch zählt,
wenn Sie es sagen.
- OP-Abschluss— verbraucht sofort
- iRegG-Submit— verbraucht nach Meldung
- Wechsel jederzeit— alte Buchungen bleiben
Sieben Rollen,
klar getrennt.
Wer einbucht, kann scannen. Wer einen Tausch macht, braucht zusätzlich die Storno-Rolle — kein versehentlicher Rückbuch.
Excel-Liste pflegen · Code abtippen · Im OP-Cockpit nachsehen · Beim Audit eine Woche suchen.
Foto am Schrank, Meldung am Register.
Eine Datenkette von der Anlieferung bis zur Bundesoberbehörde. Foto-Eingang, Termin-Reservation, Tausch-Assistent, Foto-Inventur — und am Ende fließt jede verbrauchte Charge ohne erneutes Tippen in die iRegG-Meldung nach §16.
Mehrere Codes auf einem Foto.
Verpackungen aufs Tablar legen, Handy raus, abdrücken. Die hauseigene Scan-Plattform dekodiert GS1-DataMatrix und EAN parallel, lädt Hersteller-Daten aus dem IRD-Artikelkatalog und prüft jeden Code gegen den Soll-Bestand — Implantat-Codes verlassen Ihre Klinik dabei nicht.
Dubletten-Schutz
Vor dem Speichern prüft das System Artikel + LOT + Seriennummer. Doppelt fotografiert? Hinweis statt Doppel-Datensatz und ohne Doppel-Meldung.
Ablauf-Guard
Implantate, die vor dem OP-Datum ablaufen, blockieren die Reservation. Der Wareneingang bleibt erlaubt — Sie wissen, was kritisch wird.
Eine Charge, ein Datensatz
Was Sie im Lager erfasst haben, taucht eindeutig in der Meldung wieder auf. Verkettung über interne IDs — keine Tipp-Kollisionen, keine Doppelzählung.
Storno räumt mit auf
iRegG-Meldung stornieren? Die zugehörige Charge wandert automatisch zurück nach „verfügbar“ — ohne dass jemand manuell umbuchen muss.
Verbraucht — und gemeldet, ohne Doppelarbeit.
Sobald die OP abgeschlossen ist (oder die Meldung erfolgreich übertragen, je nach Lagermodus), verbucht das System die Charge als verbraucht. Charge, Seriennummer und Hersteller-Code wandern direkt in die iRegG-Meldung — am OP-Tag wird nichts mehr abgescannt.
Tausch-Assistent
Falsche Größe im OP? Wählen Sie das alte Implantat — das System schlägt passende Ersatz-Implantate vor. Bidirektional verlinkt, die Meldung folgt der neuen Charge.
Reaktivieren
Versehentlich verworfen? Implantate aus „entsorgt“ zurückholen — mit Audit-Eintrag, wer reaktiviert hat und warum.
Foto-Inventur
Schrank fotografieren, fertig. Soll-vs-Ist-Abgleich: bekannt, neu, fehlend. Jede Session bleibt mit ihren Quell-Fotos in der Historie.
Pflicht-Foto
Pro Wareneingang mindestens ein Foto. Datei-Typ inhaltlich geprüft, Größenlimit gesetzt — der Beleg ist datentechnisch wasserdicht.
Vom Karton ins Implantateregister.
- 01
Lieferung scannen
Foto vom Tablar oder vom Schrank — mehrere Codes auf einem Bild. Die Scan-Plattform parst GS1-DataMatrix, lädt Hersteller-Daten aus dem IRD-Artikelkatalog und prüft jede Charge auf Dubletten.
- 02
Bestand sichtbar
Implantate erscheinen im Lager mit LOT, Seriennummer, Ablauf, Hersteller. Sortiert nach Größe, Seite, Verfügbarkeit. Recall-Suche per UDI-DI funktioniert sofort.
- 03
Termin reservieren
Patientenspezifisch bestellt? Direkt beim Eingang einem OP-Termin zuordnen. Maximal zwei pro Termin, Seite (links/rechts) erzwungen, Ablauf wird gegen das OP-Datum geprüft.
- 04
OP-Cockpit grün
Eine Woche vor der OP zeigt das Cockpit den Status: Charge ist da, Seite ist klar, alles vorbereitet. Keine Notbestellung am OP-Morgen, kein Patientenstress.
- 05
Verbraucht oder getauscht
OP läuft. Implantate werden als verbraucht verbucht. Falsche Größe? Der Tausch-Assistent wechselt in zwei Klicks, die alte Charge geht zurück oder in die Retoure — bidirektional verlinkt.
- 06
iRegG-Meldung
Verbrauchte Charge fließt in die Meldung an das Deutsche Implantateregister. LOT, Seriennummer, Hersteller-Code aus dem Lager — kein zweites Scannen am OP-Tag.

Falsche Größe im OP. Zwei Klicks, lückenlos verkettet.
Implantat-Tausch ist keine Notfall-Improvisation mehr. Das System filtert das Lager nach Größe, Seite und Verfügbarkeit, führt den Tausch in einem Vorgang durch und verlinkt alt und neu bidirektional. Die iRegG-Meldung erkennt automatisch die neue Charge.
- Vorschläge gefiltertNur Implantate, die zur Seite passen, im Lager verfügbar sind und nicht vor dem OP-Datum ablaufen.
- Alte Charge geht zurückZurück ins Lager (verfügbar) oder in die Retoure mit Grund: „Verpackung beschädigt", „Hersteller-Rückruf", „Abgelaufen", „Lieferanten-Retoure", „Sonstiger Grund".
- Vier-Augen-PrinzipTausch braucht zusätzlich die Storno-Berechtigung. Wer nur einbucht, kann nicht versehentlich eine Implantation rückgängig machen.
Lager-Cockpit auf dem OP-Tablet.
Reservierte Implantate, freie Slots, Storno-Pfade, Tausch-Optionen — alles in einer Ansicht. Was heute gebraucht wird, ist morgens grün markiert.

Lager-Historie, von der Datenbank erzwungen.
Jede Bewegung — Wareneingang, Reservation, Verbrauch, Tausch, Storno, Reaktivierung — landet in einer Lager-Historie, die nicht nachträglich geändert werden kann. Der Schutz sitzt direkt in der Datenbank.
- Historie nur ergänzbar, nie änderbarDie Datenbank selbst verhindert jedes nachträgliche Ändern oder Löschen einer Lager-Buchung. Auch ein Server-Admin kann eine Bewegung nicht überschreiben. Lückenloser Nachweis für iRegG-Audits und Hersteller-Recalls.
- Audit-Eintrag verkettetJeder Eintrag ist mit dem vorigen kryptografisch verkettet. Wer welche Buchung wann gemacht hat, ist nicht nachträglich manipulierbar — entspricht der GoBD-Forderung nach unveränderbarer Dokumentation.
- Pflicht-Foto beim EingangPro Wareneingang mindestens ein Foto. Der Datei-Typ wird mit dem tatsächlichen Bild-Inhalt geprüft (nicht nur mit der Datei-Endung), nur Foto-Formate sind erlaubt, Größenlimit ist gesetzt. Beleg über die gesetzliche Mindestanforderung hinaus.
- Vier-Augen bei Tausch und StornoImplantat-Tausch und Verbrauch-Stornierung brauchen eine zweite Berechtigung. Wer einbucht, kann nicht alleine rückbuchen — verhindert versehentliche und absichtliche Stornierungen.
- 07.05. · WareneingangFoto am Schrank — zwei Implantate erkannt, beide für OP am 19.05. reserviert. LOT A-2026-04 + LOT B-2026-04, Seiten links + rechts.
- 19.05. · 08:42 · OP-StartImplantate werden als verbraucht verbucht. SN 058 links, SN 062 rechts. Pflicht-Foto vom OP-Vorbereitungs-Tisch hängt am Eintrag.
- 19.05. · 08:50 · TauschVerpackung links beschädigt. Tausch-Assistent wechselt auf SN 061. SN 058 wandert in Retoure (Grund: „Verpackung beschädigt"). Beide Bewegungen verlinkt.
- 19.05. · 09:35 · OP-EndeiRegG-Meldung wird vorbereitet. Verbrauchte Chargen (SN 061 + SN 062) sind bereits referenziert — kein erneutes Scannen am OP-Tag nötig.
- 20.05. · 10:14 · Meldung bestätigtDeutsches Implantateregister bestätigt die Meldung — Transfernummer in der Patientenakte. Lager-Historie für diese Charge geschlossen.
Häufige Fragen zum Implantat-Lager.
Wie funktioniert der Foto-Wareneingang?
Sie fotografieren die Verpackungen direkt am Lagerschrank — mit dem Praxis-iPad oder dem eigenen iPhone. Mehrere Implantate auf einem Foto sind kein Problem. Die hauseigene Scan-Plattform dekodiert alle Barcodes parallel (GS1-DataMatrix und EAN/Code128), liest die UDI-DI aus, gleicht sie mit dem Artikelkatalog des Implantateregisters ab und übernimmt LOT, Seriennummer, Ablaufdatum und Hersteller-Code automatisch. iPhone-Standardformat HEIC wird direkt akzeptiert. Mindestens ein Foto pro Wareneingang ist Pflicht — als interner Beleg über die gesetzliche Mindestanforderung hinaus.
Wie ist das Lager mit dem Implantateregister (iRegG) verbunden?
Beide Module sind im selben System. Beim Wareneingang werden LOT, Seriennummer und UDI-DI erfasst. Beim OP-Abschluss verbucht das System die zugeordneten Implantate als verbraucht und referenziert sie in der iRegG-Meldung nach §16 — gleiche Charge, gleiche Seriennummer, ein Datensatz. Im OP-Saal scannt niemand mehr Barcodes ab. Sie können den Auslöse-Zeitpunkt wählen: „OP-Abschluss" (sofort beim Beenden des Termins) oder „iRegG-Submit" (erst wenn die Meldung erfolgreich übertragen ist — strenger für Audit-Sicherheit).
Was passiert beim Implantat-Tausch im OP-Saal?
Der Tausch-Assistent filtert das Lager nach Größe, Seite und Verfügbarkeit, schlägt passende Ersatz-Implantate vor und führt den Tausch in einem Vorgang durch: Das alte Implantat geht zurück ins Lager (verfügbar) oder in die Retoure mit Grund (Verpackung beschädigt, Hersteller-Rückruf, Ablauf, Lieferanten-Retoure, sonstiger Grund), das neue Implantat wird als verbraucht verbucht. Beide Bewegungen sind bidirektional verlinkt. Die iRegG-Meldung erkennt automatisch die neue Charge — es muss keine alte Meldung manuell storniert werden, das System löst Korrekturmeldungen aus, sobald die Spezifikationsversion das stützt.
Was, wenn dieselbe Verpackung versehentlich doppelt fotografiert wird?
Vor dem Speichern prüft das System die Kombination aus Artikel + LOT + Seriennummer gegen den Bestand. Doppelt fotografierte Implantate werden als Hinweis markiert mit dem Vermerk „bereits am [Datum] erfasst" — kein Doppel-Datensatz im Lager und keine Doppel-Meldung an das Implantateregister. Wenn eine Charge nach einer Retoure ins Lager zurückkommt, lässt sie sich als „reaktiviert" zurückholen, mit Audit-Eintrag, wer wann und warum reaktiviert hat.
Wer darf welche Buchungen im Lager machen?
Sieben granulare Berechtigungen lassen sich pro Mitarbeiter setzen: Lager einsehen, Wareneingang erfassen, Verbrauch buchen, Verbrauch stornieren, Tausch-Assistent nutzen, Foto-Scan und Inventur durchführen. Wir trennen bewusst „Verbrauch buchen" und „Verbrauch stornieren" — wer einbucht, kann nicht alleine eine Implantation rückbuchen. Ein Tausch erfordert zusätzlich die Storno-Berechtigung. Das entspricht dem Vier-Augen-Prinzip für sicherheitsrelevante Bewegungen und ist in jeder Klinik anpassbar — kein vorgegebenes Rollenraster.
Wie wird die Foto-Inventur durchgeführt?
Sie fotografieren den Implantatschrank — die Scan-Plattform erkennt alle sichtbaren Codes und gleicht sie mit dem Soll-Bestand ab: was ist bekannt, was ist neu (nachzubuchen), was fehlt. Sie sehen sofort jede Differenz. Jede Inventur-Session bleibt mit ihren Quell-Fotos als eigener Eintrag in der Lager-Historie erhalten — Sie können später nachweisen, wann zuletzt geprüft wurde und welche Implantate zu welchem Zeitpunkt im Schrank lagen. Bei Hersteller-Recalls oder internen Audits ist die Antwort binnen Sekunden auffindbar.
Was passiert bei einer iRegG-Storno- oder Korrekturmeldung?
Wenn eine Meldung an das Implantateregister storniert wird, wandern die verknüpften Implantate automatisch zurück aus „verbraucht" nach „verfügbar" — niemand muss manuell umbuchen. Bei einer Korrektur (neue Charge, geänderte Seite, korrigierte Operationscodes) bleibt die alte Meldebestätigung gültig, eine neue wird ausgestellt. Das System hält beide Datenstände in der Lager-Historie nebeneinander, damit der spätere Audit-Prüfer eindeutig nachvollziehen kann, was wann an das Implantateregister gegangen ist.
Wie sicher ist die Lager-Historie gegen nachträgliche Änderungen?
Die Datenbank selbst verhindert jedes Ändern oder Löschen einer bereits gebuchten Lager-Bewegung — der Schutz ist nicht in der Software, sondern direkt im Datenbank-System verankert. Selbst mit Server-Zugang kann niemand eine Buchung überschreiben. Zusätzlich ist jeder Eintrag mit dem vorigen kryptografisch verkettet — ein nachträgliches Einfügen würde die Kette brechen. Das entspricht der GoBD-Forderung nach unveränderbarer Dokumentation und der iRegG-Pflicht zur lückenlosen Charge-zu-Patient-Nachverfolgung.
Ihre nächste Charge meldet sich selbst.
30 Minuten Demo. Wir zeigen das echte System: Foto-Wareneingang, OP-Reservation, Tausch-Assistent und die iRegG-Brücke nach §16.